Beachtung schenken – Karte schicken

Jeder Mensch hat das tiefe Bedürfnis beachtet zu werden. Man will sich gesehen und gehört fühlen. Es geht den meisten Leuten zum Beispiel auch in der Regel gar nicht darum, immer recht zu behalten, solange sie spüren, dass ihr Gegenüber sie versteht bzw. auf jeden Fall versucht, ihre Beweggründe nachzuvollziehen. Deshalb lautet die Parole gerade auch in Konfliktsituationen: Zuerst verstehen und dann verstanden werden.

Familiäre Beziehungen sind heutzutage in vielen Fällen nicht mehr so eng geknüpft und können deshalb nicht immer zur ersehnten Verbundenheit führen. Mit traditionellen Ritualen können nicht alle etwas anfangen. Dafür sollten wir jedoch neue Formen des Zusammenhalts entwickeln. Mittlerweile wurde besonders auch der Wert lockerer Bekanntschaften für das mentale Wohlbefinden von Menschen erkannt und deshalb wird dieser Aspekt stärker in den Mittelpunkt gerückt. Es geht gar nicht immer unbedingt um den allerbeste Freund oder die Seelenverwandte, die mit einem durch Dick und Dünn geht. Es ist natürlich schön, wirklich enge Beziehungen zu haben, aber gerade auch das Geflecht an Menschen, mit denen man ab und zu einen freundschaftlichen Kontakt pflegt, ist von großer Bedeutung.

Mit einer Karte Mitgefühl und auch Mitfreude zum Ausdruck bringen

Das Leben besteht zum Großteil nicht aus den ganz feierlichen Ereignissen, sondern aus vielen Geschehnissen, die jedoch auf persönlicher Ebene eine gehörige Bedeutung besitzen, wie zum Beispiel das Bestehen einer wichtigen Prüfung, die Aufnahme eines Haustiers, ein Stellenwechsel und ähnliche Episoden im Leben von Menschen, denen einen Karte gebührt. Der Empfänger bzw. die Empfängerin freut sich um so mehr über eine Karte, weil sie bei den genannten oder vergleichbaren Ereignissen natürlich nicht unbedingt erwartet. Dazu findet man viele passende Motive oder man kann natürlich auch der eigenen Kreativität freien Lauf lassen und eine selbst erstellte Fotokarte verschicken. Das Gestalten macht bereits großen Spaß und das Empfangen natürlich auch!

Geteiltes Leid ist halbes Leid

Aber natürlich ist das Verschicken einer Karte nicht nur bei freudigen Erlebnissen angebracht. Bei Rückschlägen können sie Trost spenden. Dabei kann es sich auch um kleinere Missgeschicke im Leben handeln, die bei den Betroffenen eine gehörige Portion Enttäuschung, Trauer oder vielleicht Wut hervorrufen. Auch in solchen Fällen zaubert eine nette Karte doch wieder ein Lächeln auf das Gesicht der Adressaten. Zu solchen Anlässen für eine Karte gehören zum Beispiel der Verlust einer Arbeitsstelle, der Tod eines Haustiers oder eben das Durchfallen bei einer Prüfung. Gerade in solchen Moment ist es auch gut zu wissen, dass andere Menschen mitfühlen. In solchen Situationen gibt es weniger Berührungsängste als bei Trauerfällen, wobei der Tod eines Haustiers für viele Menschen ein nicht zu unterschätzender Schlag sein kann. Selbstredend sollte man immer das entsprechende Mitgefühl an den Tag legen. Nicht jedes traurige Ereignis lässt sich wegrelativieren. Aber glücklicherweise lassen sich die meisten Menschen in solchen Fällen meistens recht schnell wieder aufmuntern!

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