Grußkarte mit Kerzen

Nicht nur im Advent bringen Kerzen Licht, Wärme und Gemütlichkeit. Kerzen warten darauf, in einen Kerzenhalter gesteckt und angezündet  zu werden. Denn dazu sind sie da. In unserer elektrifizierten Welt kann man es sich eigentlich gar nicht mehr vorstellen, wie es früher gewesen sein musste, als Kerzen oder Laternen in vielen Häusern sogar die einzige Lichtquelle darstellten. Die Gene unserer Vorfahren wirken sicherlich in uns durch. In einer dunklen Welt bedeutete Licht gerade auch ein wenig Sicherheit.

Geschichte der Kerzen

Bereits in der Steinzeit finden sich Vorläufer von Kerzen in Formen von Zweigen, die in eine Schüssel mit Tierfett gesteckt wurden. Kerzen, die mit den heutigen vergleichbar sind, haben wir wahrscheinlich den Römern zu verdanken. Im Mittelalter verfügte man dann über Kerzen aus Bienenwachs. Der Einsatz solcher Kerzen aus kostbarem Bienenwachs war jedoch ein Vorrecht des Adel und der Kirche. Moderne Kerzen bestehen oftmals entweder aus Paraffin (ein Nebenprodukt von Mineralöl) oder Stearin, das hauptsächlich aus Palmöl besteht. Viele Leute entscheiden sich jedoch heutzutage wieder lieber für Kerzen aus Bienenwachs, das aus gesundheitlicher und ökologischer Sicht viel unbedenklich ist.

Kerzen strahlen Licht, aber auch Verletzlichkeit aus

Am besten sollten wir uns von Kerzen anstecken lassen, damit auch wir Licht und Wärme ausstrahlen. Das geht aber nicht so schnell wie bei einem Lichtschalter. Es braucht Zeit, geht langsam und droht auch manchmal zu verlöschen. Elton John hat das in seiner Hommage an Lady Diana mit seinem Lied Like a candle in the wind auf unvergleichlich schöne Weise zum Ausdruck gebracht. Auf diese Weise hat er praktisch die gesamte britische Bevölkerung gerührt und so nebenbei der Kerze ein Standbild gesetzt. Aber auch falls die Kerze ausgehen sollte, ist es immer wieder einen Versuch wert, um das Licht wieder zu entzünden.

Lassen Sie mit einer Kerzenkarte ein Licht aufgehen

Wenn Sie jemandem eine Kerzenkarte senden, sieht es hoffentlich auch derjenige so und lässt auch sein Licht leuchten, wie die Kerze es tut und wo viele Kerzen strahlen, kommt Licht in die Dunkelheit! Man könnte fast schon sagen, dass sich Kerzenkarten wie ein Lauffeuer verbreiten können, dann jedoch natürlich im positiven Sinne! Das können wir alle in dieser oft kalten Zeit sicherlich sehr gut gebrauchen. Viele Menschen warten ab und hoffen auf einen Lichtblick, der ihnen diese dunklen Tage etwas erhellt. Aber natürlich kann auch jeder selbst die Initiative ergreifen und sozusagen einen Funken zünden, indem man eine tröstende oder inspirierende Karte mit einer schönen Kerze als Motiv verschickt. Man könnte in diesem Fall also sagen: Lassen Sie sich anstecken und stecken Sie gleichzeitig auch andere mit einem Lichtblick an! Feuer und damit Licht und Wärme haben eine ungeheuer wichtige Rolle in der Geschichte der Menschheit gespielt und damit steht eine Kerze als sinnstiftendes Symbol in einer sehr langen Tradition.

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