Schritt für Schritt zum Ziel

Viele Menschen tragen sich mit dem Gedanken, bestimmte Dinge in ihrem Leben verbessern zu wollen. Die typischen Vorsätze für das neue Jahr sind bekanntermaßen für Raucher, dass sie mit dem Rauchen aufhören möchten und für Übergewichtige, dass sie mit dem Abnehmen anfangen. Aber natürlich gibt es noch so einige weitere Aspekte im Leben, Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften, mit denen man nicht voll und ganz zufrieden ist und die man gerne ändern würde. Man wünscht sich zum Beispiel ein selbstsichereres Auftreten und nimmt sich fest vor, bei der nächsten, sich eventuell anbahnenden Konfrontation nicht von vornherein aus dem Weg zu gehen bzw. klein beizugeben. Gleichzeitig hat wohl jede/r von uns schon festgestellt, wie ungeheuer schwierig es ist, solche zweifelsfrei noblen Vorsätze auch wirklich in die Tat umzusetzen. Es gibt zwei Faktoren, die den Weg zum Erfolg bahnen. Zuerst einmal ist es wichtig, keine allzu großen Sprünge ins Auge zu fassen. Zu große Veränderungen sind in sehr vielen Fällen zum Scheitern verurteilt. Zurück bleibt der Frust, es nicht geschafft zu haben. Die Kunst besteht also zuerst einmal darin, sich machbare Ziele zu stecken. Frei nach Neil Armstrong würde der Satz so lauten: „Ein kleiner Schritt ist für mich als Mensch ein großer Sprung!“

Sozialen Rückhalt suchen und vermitteln

Ein weiterer Erfolgsfaktor für die Umsetzung von Zielen ist ihre Verankerung im sozialen Umfeld. Wenn Sie sich etwas fest vorgenommen haben, sollten sie dieses Ziel anderen Menschen mitteilen. Dadurch ist es natürlich zuerst einmal weniger leicht, einen Rückzieher zu machen. Darüber hinaus können Ihnen Ihre Freundinnen oder Verwandten auch den Rücken stärken, indem sie Sie ermutigen. In beiden Rollen können Karten hilfreich sein. Sie könnten also zum Beispiel Karten an ihren Freundeskreis verschicken, auf denen Sie Ihr selbst gestecktes Ziel kommunizieren. Wenn es also zum Beispiel darum geht abzunehmen, können Ihre Freunde das bei der nächsten Einladung berücksichtigen und neben Chips auch Gurken oder andere gesündere Alternativen auf den Tisch stellen. Es kann sich also um ganz praktische Hilfestellungen im Alltag handeln. Die EmpfängerInnen der Karte können jedoch auch ihrerseits Karten schicken und Sie damit mental unterstützen. Es tut einfach gut zu wissen, dass man nicht allein auf weiter Flur steht. Um beim Beispiel mit der Gewichtsabnahme zu bleiben, regt die Frage, wie es damit steht, zum Durchhalten an. Aber auch im Hinblick auf abstraktere Ziele, kann der engagierte Freundeskreis behilflich sein.

Worten sollten Taten folgen

Die meisten von uns können ihre Ziele, Charakterschwächen und Wünsche im Hinblick auf ein noch erfüllteres Leben sehr gut formulieren. Es geht aber darum, konkrete Schritte zu setzen. Deshalb tun Karten gut, die ganz konkret danach fragen. Wenn jemand zum Beispiel mehr Rücksicht üben möchte, kann man hin und wieder eine Karte schicken und fragen, wie das in der vergangenen Woche umgesetzt wurde. So hält man sich gegenseitig dazu an, hehre Ziele Wirklichkeit werden zu lassen.

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