Schulterklopfen auf Abstand

Home-Office – so lautet in vielen Betrieben derzeit und möglichweise auch künftig die Devise. Im Hinblick auf die Hygienemaßnahmen wird von vielen Arbeitnehmern erwartet, dass sie nur zu den Arbeiten ins Büro kommen, die das auch wirklich erfordern. Oftmals ist zum Beispiel die Betriebskantine geschlossen. Das alles lässt sich vernunftmäßig gut nachvollziehen, aber es kann unter der Belegschaft auch zum Teil den Eindruck hinterlassen, dass ihre Arbeitskraft erwünscht ist und sie sich ansonsten irgendwie in Luft aufzulösen hat. Wenn Beschäftigte langfristig das Gefühl haben, dass ihre Leistungen nicht anerkannt werden, kann das u. a. zur Folge haben, dass sie innerlich kündigen. Deshalb sollten sich die Verantwortlichen rechtzeitig Gedanken darüber machen, wie sie ihre Wertschätzung ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber ausreichend zum Ausdruck bringen können.

Eine nette Karte von der Chefin bzw. vom Chef

Natürlich kann man dem Personal, das im Home-Office arbeitet, nicht jeden Tag einen Blumenstrauß oder eine Flasche Wein schicken.

Aber als Führungskraft sollte man alles tun, was in der eigenen Macht steht, damit der Draht zu den Beschäftigten nicht abbricht. Dabei können Dankeskarten ein sehr gutes Hilfsmittel darstellen. Als Unternehmen kann man allen Mitarbeitern eine allgemeine Dankeskarte schicken mit der das Engagement in stürmischen Zeiten wertschätzt.

Am besten mit einem persönlichen Dankeswort

Bekanntermaßen kommt so ein Danksagung jedoch besser an, wenn darin spezifische Leistungen gelobt werden. Dann ist die gefühlte Anerkennung viel größer als wenn der Einsatz der Mitarbeiter im Allgemeinen gelobt wird. Wenn möglich, sollte man sich als Führungskraft also wirklich die Mühe machen, dem jeweiligen Mitarbeiter bzw. der Mitarbeiterin ein paar ganz persönliche Wortes des Dankes auszusprechen. Wie zum Beispiel: Vielen Dank dafür, dass du selbstständig Online-Lösungen für deine Arbeit gesucht und gefunden hast. Ich schätze diese Eigeninitiative sehr! Wer von seiner Führungskraft eine Karte mit einem ganz individuellen und aufrichtig gemeinten Lob bekommt, wird sich sicherlich weiterhin unter allen Umständen motiviert und engagiert an die Arbeit machen. Es sieht ganz danach aus, dass sich das Home-Office immer weiter durchsetzen wird und dann kann eine Karte vom Vorgesetzten ein Schulterklopfen auf dem Gang ersetzen. Natürlich gibt es übrigens auch im Privatleben viele Anlässe für ein herzliches Dankeschön!

 

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