Neue Stelle, neues Glück

Der Arbeitsplatz nimmt einen hohen Stellenwert im Leben Berufstätiger ein. Schließlich prägt er den Tagesablauf. Mit den Kolleginnen und Kollegen tauscht sich nicht nur über geschäftliche Dinge aus, man kommt sich in aller Regel auch menschlich näher. Auch das Wohl des Betriebes liegt den meisten Menschen sehr am Herzen. Man ist also ein Stück wie mit dem Betrieb verwachsen. Deshalb ist es ein großer Schritt, wenn man seine Arbeitsstelle wechselt. Man verlässt seine Komfortzone und bietet einer neuen Herausforderung die Stirn. Das sind aufregende Zeiten, die Vorfreude und meistens auch etwas Nervosität hervorrufen. Wie ist der neue Betrieb? Wie wird man als Neue/r in den Kreis der Kolleginnen und Kollegen aufgenommen? Der soziale Aspekt spielt eine wichtige Rolle, aber natürlich fragt an sich vielleicht auch, ob man den Anforderungen, die der neue Arbeitsplatz stellt, überhaupt gewachsen ist? Oder vielleicht fühlt man sich umgekehrt sehr schnell unterfordert? Jedenfalls gibt es so einige Fragen, die einem durchaus schlaflose Nächte bereiten können. Deshalb tut es in einer solchen Zeit des persönlichen Umbruchs gut, wenn man von außen Zuspruch erfährt und gerade auch von den Kollegen, die man verlässt. Sie können einem Mut machen. Außerdem stellt man mit einer netten Abschiedskarte unter Beweis, dass man einem Menschen über das Berufliche hinaus Zuneigung entgegenbringt. Deshalb sollte man sich die Mühe machen und einem scheidenden Kollegen eine Abschiedsnachricht in der einen oder anderen Form hinterlassen. Man kann die Sache zum Beispiel folgendermaßen auf den Punkt bringen:

Schade für uns, schön für deinen neuen Betrieb

Das stärkt das Selbstvertrauen eines Menschen, der sich zu neuen Ufern aufmacht. Gerade diese Bildsprache kann natürlich auch in dem Motiv, das man für die Abschiedskarte für einen scheidenden Kollegen verwenden kann, zum Ausdruck kommen. Ein anderes beliebtes Motiv ist eine schöne Horizontlinie. Dazu kann man zum Beispiel schreiben:

Dein Horizont kennt keine Grenzen

Zum Glücklichsein gehört Mut und den stellt man unter Beweis, indem man ab und zu eine neue Herausforderung annimmt. Diesen Mut kann man einer Kollegin, die sich für eine neue Stelle entscheidet, in Form einer Glückwunschkarte zum neuen Job bescheinigen. Menschen freuen sich, wenn man ihren Anstrengungen Anerkennung zollt und auch über die Feststellung, dass sie im Leben ihrer Mitmenschen eine Rolle gespielt haben. Es kommt deshalb auch sehr gut an, wenn man auf der Abschiedskarte schreibt, was man von der Empfängerin bzw. dem Empfänger gelernt hat. Das brauchen gar nicht immer große Dinge zu sein. Natürlich stellt man im Leben seiner Mitmenschen nicht immer ganz neue Weichen. Aber es sind auch die kleinen Dinge, die man zuwege bringt, die einen freuen können, wie zum Beispiel:

Ohne dich wäre Excel für mich immer ein Buch mit sieben Siegeln geblieben.

Es ist sehr ermutigend, wenn man so auf informelle Weise zum Abschied positives Feedback bekommt.

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